Nachhaltige Mobilität


Mobilität ist mehr, als sich nur mit dem Auto von A nach B zu bewegen. Die meisten Menschen gehen mal zu Fuß, nutzen bei anderer Gelegenheit das Rad, die öffentlichen Verkehrsmittel oder ein Auto – je nachdem, was gerade passt. Und immer mehr Menschen nutzen neue Formen nachhaltiger Mobilität wie Carsharing, Lastenräder oder Pedelecs. Das ist gut und macht Sinn - für die Umwelt, die Städte, die Gesundheit und den Geldbeutel. Denn in Zukunft wird es immer mehr darauf ankommen, das gerade passende Verkehrsmittel je nach Situation zu wählen.

Während die Treibhausgasemissionen in allen anderen Bereichen in den letzten Jahren zumindest leicht sanken, sind die Emissionen aus dem Verkehrssektor seit 1990 gestiegen. Damit verbunden sind weitere Probleme: eine hohe Schadstoffbelastung in den Städten, eine Einschränkung der Lebensqualität durch fahrende und parkende Fahrzeuge und vieles mehr. Mobilität ist heutzutage wichtiger denn je, daher soll es hier nicht um einen Verzicht gehen, sondern um eine Veränderung hin zu mehr Nachhaltigkeit.

Im kirchlichen Bereich spielt Mobilität eine oft unterschätzte Rolle. Für die Pfarrerin fallen Wege innerhalb der Gemeinde an, die Gemeindemitglieder müssen zum Gottesdienst kommen oder nehmen an kirchlichen Freizeiten teil, und die Mitarbeitenden in den Verwaltungseinrichtungen sind auch mal dienstlich unterwegs. Vor den Kindergärten spielen sich oft absurde Szenen ab, wenn die eigenen Kinder möglichst direkt vor die Tür gefahren und andere Kinder dabei gefährdet werden. In einem Bereich nimmt die Mobilität sogar eine zentrale Position ein: bei den ambulanten Pflegediensten der kirchlichen Sozialstationen.

Auf den weiteren Seiten finden Sie deshalb nach und nach wertvolle Praxistipps und spannende Projektideen, mit denen Sie nachhaltige Mobilität privat und in Ihrer Gemeinde umsetzen und fördern können - lassen Sie sich inspirieren!

Fragen, Anregungen, Kritik?


André Lachmund ist Ihr Ansprechpartner rund um das Thema nachhaltige Mobilität.

Haben Sie Fragen, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge? Vielleicht möchten Sie selbst ein Projekt in Ihrer Gemeinde angehen und brauchen Unterstützung? Oder Sie haben bereits ein Projekt umgesetzt und möchten uns davon erzählen? Wir freuen uns über eine Nachricht von Ihnen!


Privat und im Ehrenamt nachhaltig unterwegs

Es gibt viele Möglichkeiten, sich privat oder im Ehrenamt nachhaltiger zu bewegen - vom Fahrrad über Bus und Bahn bis zum Carsharing. Hier erfahren Sie darüber hinaus, wie Sie umweltfreundlicher verreisen, was eine Klimakompensation ist und warum Lastenfahrräder immer beliebter werden.

Nachhaltige Mobilität in Ihrer Gemeinde oder Einrichtung

Mobilität spielt auch in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen eine wichtige Rolle. Nachhaltige Mobilität kann zum Beispiel mit Hilfe eines Pfarr-Rades oder Fahrradgottesdienstes beworben werden, für den Kindergarten eignen sich Laufbus und Elternhaltestelle, vielleicht kann Ihre Gemeinde auch Carsharing nutzen - oder sogar selbst zum Anbieter werden.

Ambulante Pflege - nachhaltig mobil

Mobilität spielt in der ambulanten Pflege eine besonders zentrale Rolle. Viele Sozialstationen hoffen auf den baldigen Durchbruch der Elektromobilität, andere haben bereits Gasfahrzeuge im Einsatz oder nutzen Carsharing-Fahrzeuge und manche setzen sogar auf elektrisch unterstützte Fahrräder.

Bildnachweise: Privat und im Ehrenamt nachhaltig unterwegs: Cycling Embassy of Denmark, Christina Nørdam Andersen | Nachhaltige Mobilität in Ihrer Gemeinde oder Einrichtung: Evangelische Kirchengemeinde Hockenheim | Ambulante Pflege - nachhaltig mobil: Diakoniestation Südlicher Kraichgau e.V.