Blumen


Blumen sind schön anzusehen auf dem Altar oder als Tischdekoration im Gemeindesaal. Auch als Geschenk oder Anerkennung werden Blumen gerne engagierten Menschen in der Gemeinde überreicht.

Zu verschiedenen Jahreszeiten gibt es unterschiedliche Blumen aus heimischem Anbau. Vielleicht gibt es ja auch in Ihrer Gemeinde Menschen mit großen Gärten. Oder Sie haben an der Kirche selbst einen Gemeindegarten, in welchem Blumen für den Gottesdienst angepflanzt werden können.

Falls in Ihrer Gemeinde weder noch in Frage kommt, biete sich die Möglichkeit den lokalen Blumenhandel zu unterstützen. Dort gilt es beim Einkauf genau hinzuschauen. Die Aufzucht von Blumen ist ein arbeitsintensiver Prozess, der vielfach in südlichen Ländern unter schwierigen Produktionsbedingungen erfolgt. Der Einsatz von Pestiziden, niedrige Löhne und die Verweigerung von Arbeitnehmerrechten sind an der Tagesordnung. Wenn Sie in kalten Jahreszeiten auf importierte Blumen zugreifen, achten Sie deshalb auf fair gehandelte Blumen. Fairtrade-Blumen sind im Fachhandel aber inzwischen auch in jedem Supermarkt erhältlich. Fairtrade hat sich zum Ziel gesetzt höhere Löhne zu zahlen und höhere Umweltstandards einzuhalten. So werden Arbeits- und Lebensbedingungen der Beschäftigten verbessert.

Fragen, Anregungen, Kritik?


Wir arbeiten daran, unser Angebot kontinuierlich zu erweitern. Dafür freuen wir uns auf Ihre Fragen, Anregungen, Lob und Kritik oder Erfahrungen mit verschiedenen Produkten.

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Wissenswertes zu Blumen


Blumen – wann blüht was?

Wenn Sie Blumen kaufen, fragen Sie beim Kauf nach der Herkunft, denn oft ist diese bei den Blumen nicht angegeben. Entscheidend ist wo die Pflanze gewachsen ist, nicht das Land aus dem sie importiert wurde. Regional und saisonal ist auch bei Pflanzen die beste Wahl. Eine gute Übersicht finden Sie in diesem Saisonkalender. Falls Sie auf importierte Pflanzen zurückgreifen, kaufen Sie fair gehandelte Ware.

Invasive Arten (Neophyten)

Falls Sie einen (Gemeinde)garten haben, und Blumen anpflanzen wollen, achten Sie darauf überwiegend heimische Arten auszusähen. Neophyten sind aus ökologischer Sicht und vor dem Hintergrund, die Schöpfung zu bewahren, wenig sinnvoll. Zum Teil sind Neophyten so durchsetzungsstark, dass sie heimische Arten verdrängen. Im Weiteren sind Insekten hinsichtlich ihrer Nahrung und Fortpflanzung von heimischen Pflanzen abhängig. So können Neophyten das ganze Ökosystem aus dem Gleichgewicht bringen. Hinweise zum naturnahen Gärtnern und wie heimische Arten zu erkennen sind, finden Sie in den Links unten.

Topflanzen – eine gute Alternative

Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit in Ihrer Gemeinde den Altar mit immergrünen und lang blühenden Topfpflanzen zu dekorieren. Neben den ökologischen Vorteilen bietet diese Idee auch ökonomische Vorteile. Bitte verwenden Sie für die Topfpflanzen torffreie Blumenerde, da durch Torfabbau klimaschädigende CO2-Emissionen freigesetzt werden und ökologisch wertvolle Moore zerstört werden. Achten Sie hierbei auf die Aufschrift „torffrei“ auf der Verpackung. Begriffe wie „Bio“ sind bei Blumenerde nicht geschützt!

 

„Unkraut“ loswerden – wenn dann ohne Glyphosat

Viele Unkrautvernichtungsmittel enthalten Glyphosat. Dies ist nicht nur für die Natur extrem gefährdend, sondern auch für die menschliche Gesundheit bedenklich. So genanntes Unkraut lässt sich zum Glück auch ohne chemische Mittel loswerden. Die ungewollten Pflanzen lassen sich beispielsweise rein mechanisch durch Hacken oder mit einem Abflammgerät entfernen.

Öko-fair-sozial erkennen Sie an folgenden Siegeln:


Fairtrade-Siegel

Fairtrade

Bei Fairtrade werden höhere Löhne gezahlt und es gelten strengere Umweltauflagen. So werden die Arbeits- und Lebensbedingungen der Angestellten nachhaltig verbessert. Von Fairtrade zertifizierte Blumen finden Sie in dieser Übersicht:

Bioland-Siegel

Bioland

Bei Bioland gibt es eine Begrenzung von Düngemitteln sowie der Flächenversieglung bei der Pflanzenaufzucht. Auch ein Torfverzicht bei der verwendeten Anzuchterde wird angestrebt. Hier finden Sie eine Übersicht, wo Bioland zertifizierte Blumen erhältlich sind:

Naturland-Siegel

Naturland

Bei Naturland gilt eine Begrenzung von Düngemitteln und von Torfgebrauch bei der Aufzucht von Jungpflanzen. Für die Aufzuchtstöpfe sind verrottbare Materialien vorzuziehen. Wenn die Töpfe aus Kunststoff sind, ist PVC nicht zulässig.

Unser Fazit:

sehr empfehlenswert


EU-Bio-Siegel

EU-Bio-Siegel

Das EU-Bio-Siegel verbietet u.a. den Einsatz von Pestiziden und leicht löslichem, mineralischem Dünger. Außerdem darf kein gentechnisch verändertes Saatgut eingesetzt werden. 95% der verwendeten Zutaten müssen aus ökologischem Anbau stammen.

Unser Fazit:

sehr empfehlenswert