Liturgiebedarf

 
Brot und Wein sind im Christentum unverzichtbarer Bestandteil eines jeden Abendmahls. Bei diesen so wichtigen Symbolen des christlichen Glaubens ist es umso bedeutsamer, dass diese nachhaltig produziert werden. Nachhaltigkeit bedeutet in diesem Fall unter anderem, dass auf den Weinbergen und Äckern nicht mit Pestiziden gearbeitet wird, die Arbeiter fair bezahlt werden und somit eine schöpfungsbewahrende Art des Wirtschaftens möglich ist. Durch eine offene Kommunikation in der Gemeinde bzw. im Kirchengemeinderat wird sich dieses zentrale Ritual des christlichen Glaubens sicher öko-fair-sozial umsetzen lassen.
 
 

Wissenswertes zum Öko-fair-sozialen Abendmahl

 

Brot – Bio ist besser

Regionales Bio-Brot ist ein guter Beitrag für ein öko-faires Abendmahl. Bio-Brot bekommt ihr beim Bio-Bäcker. Teilweise gibt es auch konventionelle Bäcker, die Bio-Brote backen, oder dies auf Anfrage tun können.
 

Oblaten in Bio-Qualität

Bio-Oblaten gibt es bei verschiedenen Anbietern (siehe Bezugsquellen unten bei den Links). Diese sind auch in glutenfreien Varianten erhältlich.
 

Wein und Traubensaft

Bei Wein empfehlen wir Bio-Wein aus der Region, erkennbar am EU-Bio-Siegel oder an dem Ecovin-Siegel. Falls ihr in eurer Gemeinde Traubensaft ausschenkt, achtet ebenfalls auf Bio-Saft aus der Region.
 

Siegel & Label

 

Bio-Siegel

Das EU-Bio-Siegel verbietet u.a. den Einsatz von Pestiziden und leicht löslichem, mineralischem Dünger. Außerdem darf kein gentechnisch verändertes Saatgut eingesetzt werden. 95% der verwendeten Zutaten müssen aus ökologischem Anbau stammen. Die Kriterien des deutschen Bio-Siegels entsprechen denen des EU-Bio-Siegels.
 

Ecovin-Siegel

Das Ecovin-Siegel entspricht den Kriterien des EU-Bio-Siegels für Wein, welches wiederum auf der Grundlage von Ecovin entwickelt wurde. In einigen Punkten geht Ecovin über die EU-Bio-Standards hinaus. So gibt es zum Beispiel strengere Kriterien für die Nachhaltigkeit der Verpackung oder für die verwendeten Reinigungsmittel.
 

Weiterführende Links