Tee

 
Zwar sind wir hier in Baden und nicht in Ostfriesland, trotzdem wird auch bei uns in der Landeskirche viel Tee getrunken: beim Gemeindefest, auf der Kirchenfreizeit, in Tagungshäusern oder im Gemeindehaus.
 
Schwarzer, grüner und weißer Tee bezeichnet ein heißes Aufgussgetränk und Genussmittel, das aus den Blättern und Blattknospen, manchmal auch den Stängeln, der Teepflanze zubereitet wird. Im weiteren Sinne wird als Tee auch ein heißes Aufgussgetränk bezeichnet, das aus Blättern, Knospen, Blüten, Stängeln, Rinden oder auch Wurzeln anderer Pflanzen, insbesondere Kräutern, Früchten oder der in Südafrika angebauten Rooibos-Pflanze, zubereitet wird.
 
Für die meisten Tees gelten leider ähnliche Probleme wie beim Kaffee: riesige Monokulturen, intensiver Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden sowie schlechte Arbeitsbedingungen auf den Plantagen. Dazu ist Kinderarbeit weit verbreitet.
 
Mit öko-fair-sozialem Tee könnt ihr diese Probleme umgehen. Erhältlich in Weltläden, Supermärkten oder auch in unserem Einkaufsportal – in sehr guter Qualität und zu fairen Preisen.
 
 

Wissenswertes über Tee

 

Flächenrodung

Für den weltweit steigenden Teekonsum werden oft riesige Flächen gerodet und mit Teepflanzen in Monokultur bepflanzt. Die Folge: Um gleichbleibende Erträge zu erhalten, muss der Boden immer stärker gedüngt werden. Das belastet Böden, Gewässer, Biodiversität und Klima.
 

Glyphosat inklusive

Beim konventionellen Tee-Anbau ist der Einsatz von Pestiziden üblich, darunter auch das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat. Gefährlich ist das vor allem für die Arbeiter*innen vor Ort. Rückstände davon sind auch in unseren Supermarktprodukten nachweisbar, obwohl manche dieser Substanzen in Europa verboten sind.
 

Entspannter Wachmacher

Neben vielen gesundheitsfördernden Bestandteilen enthält Tee auch Koffein. Dieses wird langsamer an den Körper abgegeben als bei Kaffee. Tee wirkt daher weniger aufputschend, hält aber länger wach.
 

Nur pestizidfrei ist gesund

 
Grüner Tee, Rooibos-Tee und Pfefferminztee gelten bei vielen Menschen als besonders gesundheitsfördernd. Aber Vorsicht: In diesen Tees können sich besonders viele Rückstände von Pestiziden befinden. Daher Tees besser in Bio-Qualität kaufen!
 

Bedrohte Artenvielfalt

 
Mit großen Monokulturen und dem massenhaften Einsatz von Pestiziden geht der Verlust der biologischen Artenvielfalt einher. Mehrere ohnehin schon vom Aussterben bedrohte Pflanzen- und Tierarten stehen deshalb kurz vor dem Aussterben.
 

Arbeitsbedingungen

 
Auf den großen Plantagen arbeiten oft mehrere Zehntausend Menschen. Nicht selten leben sie unter würdelosen Bedingungen in Baracken, mit mangelhaftem Zugang zu medizinischer Versorgung und sauberem Trinkwasser.
 

Kinderarbeit vermeiden

 
Die Arbeiter*innen leben oft in unmittelbarer Nähe der Plantagen. Da sie ihr Geld meist abhängig von der Erntemenge erhalten, ist Kinderarbeit sehr weit verbreitet. Um Kinderarbeit vorzubeugen und faire Entlohnung zu sichern, bezieht euren Tee aus zertifiziertem fairen Handel.
 

Drei Konzerne

 
Die drei Konzerne Unilever, Tata Tea und Twinings beherrschen ca. 80% der weltweiten Teeproduktion. Mit dem Kauf von öko-fair-sozialen Tees könnt ihr diese Marktdominanz umgehen.
 

Tee aus der Heimat

 
Während die Tee- und die Rooibospflanzen in Deutschland nicht wachsen, können die Bestandteile von hochwertigen Kräuter- oder Früchtetees durchaus auch aus Deutschland stammen.
 

Siegel & Label

 

Bio-Siegel

Das EU-Bio-Siegel verbietet u.a. den Einsatz von Pestiziden und leicht löslichem mineralischen Dünger. Außerdem darf kein gentechnisch verändertes Saatgut eingesetzt werden. 95% der verwendeten Zutaten müssen aus ökologischem Anbau stammen. Die Kriterien des deutschen Bio-Siegels entsprechen denen des EU-Bio-Siegels.
 

Bio-Siegel Verbände

Die Demeter-, Naturland- und Bioland-Siegel gehen über die Anforderungen des Bio-Siegels hinaus, beinhalten jedoch keine sozialen Kriterien.
 

GEPA

Die Produkte der GEPA unterliegen den gleichen Mindestkriterien des fairen Handels wie die Produkte, die das Fairtrade-Siegel tragen. In einigen Punkten gehen sie auch darüber hinaus: So zahlt die GEPA oft noch höhere Preise als Fairtrade. Viele Tees stammen von Kleinbauern mit denen teilweise jahrzehntelange Handelsbeziehungen gepflegt werden.
 

Fairtrade-Siegel

Das Fairtrade-Siegel garantiert unter anderem feste Mindestpreise für Tee und zusätzliche Prämien für Investitionen in soziale, ökonomische oder ökologische Projekte. Durch Schulungen und Vorfinanzierungen wird umweltschonender Anbau bis hin zur Umstellung auf Bio möglich.
 

WFTO-Zertifikat

Die Produkte von El Puente und der Genossenschaft dwp unterliegen den internationalen Kriterien des fairen Handels. Sie sind hauptsächlich in Weltläden zu finden.
 

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